Mehr Freiwillige für weniger Gewalt

Derzeit gibt es sehr unterschiedliche Entwicklungen im Strafvollzug in Europa. In mehreren Ländern wie Deutschland, Grossbritannien oder den Niederlanden werden Gefängnisse geschlossen und es kommen neue Ansätze zum Zuge. Was können wir in anderen Ländern davon lernen?
In Frankreich nimmt die Anzahl der Inhaftierten zu. Diese vor allem jungen Menschen empfinden häufig Wut gegenüber der Gesellschaft.
Ist das Gefängnis die einzige passende Antwort darauf? Wirken alternative Sanktionen und Massnahmen „draussen" besser?
Bürgerinnen und Bürger, die sich freiwillig und ehrenamtlich im Strafvollzug engagieren, bringen die Zivilgesellschaft mit in das Gefängnis hinein.
Wie wirkt sich diese Situation auf deren Rolle als Freiwillige innerhalb und ausserhalb der Gefängnisse aus? Mit einer Befragung von engagierten Bürgerinnen und Bürgern der verschiedenen Länder im Rahmen von „On y va" des Deutsch-Französischen Institutes der Robert Bosch Stiftung wurde diese Diskussionen erforscht.
Ziel der Tagung ist es, einen offenen, kreativen Austausch zwischen den Teilnehmern/innen zu ermöglichen. Wir wollen zu unserem Thema mehr voneinander in Europa lernen und über unsere praktische Arbeit diskutieren.

 

Der Programm-Flyer zum Download weiter2

 

Mehr Freiwillige für weniger Gewalt

Mehr Freiwillige für weniger Gewalt
Europäische Tagung im Mai 2017 in Strasbourg


Auf der Tagung wurden die Ergebnisse einer Umfrage unter ehrenamtlich/freiwillige engagierten Bürgerinnen und Bürgern aus mehreren europäischen Ländern zu ihrem Einsatz in Gefängnissen veröffentlicht.
Nathalie Przygodzki-Lionet (Universität Lille) hat diese Umfrage gemeinsam mit dem Europäischen Forum und ANVP Frankreich entworfen und die Auswertung in einem Artikel zusammengefasst.

 

 

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