16. Juni 2026

Gestaltung von Elternschaft in der Zeit der Gefangenschaft

Europäische Fachtagung - online 14.00 - 18.00 Uhr

Programm:

Wie lässt sich die Elternschaft während der Haftzeit gestalten? Welche Form der Eltern-Kind-Beziehung und des Kontakts ist in dieser Zeit möglich? Welche Haftbedingungen gelten in Europa, um die elterliche Bindung aufrechtzuerhalten?
Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des diesjährigen Thementags, und wir freuen uns über Ihr Interesse. Im Anschluss an das Seminar finden eine Frage-und-Antwort-Runde sowie eine Diskussion statt.

 
Fünf Einblicke in die Praxis verschiedener Länder
 
Frankreich:           Martine Noally, Präsidentin Relais, Enfants Parents, Isère (fr)
Deutschland:       Katrin Schäfer, Angehörigenbeauftragte, Justizvollzugsanstalt Dresden
Großbritannien:   Liz Ayre, Präsidentin des Vereins COPE (Children of Prisoners Europe) (fr)
Belgien:                Fred Naveaux, Justizvollzugsanstalt von Lantin

Polen:                   Adriana Wenc, Psychologin, Fachärztin für Suchtpsychotherapie

 
Online-Seminar via Zoom mit Simultanübersetzung ins Deutsche und Französische.
 
In Zusammenarbeit mit AVNP France – Association Nationale des Visiteurs des Personnes sous main de justice

Anmeldung zur Fachtagung:

Name
Ich habe zur Kenntnis genommen, dass nach Anmeldung eine Teilnahmegebühr von 25€ zu entrichten sind.
Bankverbindung: Stadtsparkasse Augsburg IBAN: DE41 7205 0000 0240 7525 76 BIC: AUGSDE77XXX
Bitte akzeptieren Sie die folgende Bedingung:
zum Zwecke der Veranstaltungsorganisation

EFK als INGO beim Europarat

Per 01. Februar 2021 erhielt das Europäische Formum für Kriminalpolitik den Teilnehmerstatus der Konferenz der INGO’s beim Europarat. Als gemeinsames Dach ermöglicht das EFK unseren Partnervereinen, welche sich in der  ‚groupe europe‘ zusammengeschlossen haben, diese direkte Verbindung zum Europarat.

Groupe Europe - Manifest

Der Verein stellt sich vor

Bürgerinnen und Bürger aus mehreren europäischen Ländern, die in den Bereichen Polizei, Justiz, Kirche und freier Straffälligenhilfe tätig sind, gründeten 1998 das „Europäische Forum für angewandte Kriminalpolitik e.V.“.

Preisträger 2012

ln einer Zeit, in der die europäische Einigung immer weiter voranschreitet, ist der Blick über die Grenzen jedes Nationalstaates unabdingbar. Die Politik allein kann diesen Prozess nicht voranbringen. Das persönliche Engagement der Bürgerinnen und Bürger Europas ist notwendig.

Unser Forum ist als Ort der Begegnung und des fachlichen Austausches gedacht. Er ist eine Entwicklung aus einer mehrjährigen Zusammenarbeit von Praktikern im Bereich der Kriminalpolitik, die sich anläßlich von Tagungen, Fortbildungen und Praktika kennengelernt haben. Der intensive persönliche Austausch ist uns sehr wichtig, da mit z. T. gleichen Begriffen in den verschiedenen Ländern unterschiedliche Aufgaben gemeint sind.

Unsere Ziele

  • Wir fördern die Völkerverständigung und den europäischen Einigungsprozess.
  • Wir verbessern das gegenseitige Verständnis von unterschiedlichen Ansätzen in der Kriminal- und Sozialpolitik.
  • Wir unterstützen lnnovationen in diesem Bereich, die soziale lntegration verbessern und gleichzeitig das bürgerschaftliche Engagement stärken.

Dies geschieht durch einen instanzenübergreifenden und interdisziplinären Informations- und Meinungsaustausch über den gesellschaftlichen Umgang mit Kriminalität.
lnsbesondere möchten wir Praktiker aus den verschiedenen Bereichen der fachlichen Arbeit gewinnen und gemeinsam unser gegenseitiges Wissen über die Art und das Ausmaß der sozialen Ausgrenzung von Straffälligen und über innovative Ansätze zur sozialen lntegration verbessern.

Vereinsvorstand

Berthold Ritscher – Vorstandsvorsitzender

Anne-Marie Kopp  – Ehrenvorsitzende

vakant – 2. Vorsitzender

vakant – Schriftführer/in

Wolfgang Krell – Schatzmeister /Finanzen

Alain Scaramucci – Vorstandsmitglied

Michelle Horstkortte – Vorstandsmitglied

Juliane Bosselmann – Vorstandsmitglied

Aktivitäten und Angebote

Jährliche Fachtagungen
zu aktuellen Themen der Kriminal- und Sozialpolitik (in der Regel verbunden mit der Besichtigung einer Einrichtung, Justizvollzugsanstalt usw.),  Budapest (H) 1999; Trier (D) 2000, 2001, 2007 und 2011; Freiburg (CH) 2003; Budweis (CZ) 2004; Garbicz (PL) 2005; Saxerriet (CH) 2006, 2015 und 2021; Strasbourg (F) 2008, 2016, 2017 und 2019; Prag (CZ) 2009; Brüssel (B) 2010; Luxemburg 2012, Berlin (D) 2013; Zgorzelec (PL) 2014; Augsburg (D) 2018; Strasbourg (F) 2019; Düsseldorf (D) 2020; Trogen+Saxerriet (CH); 2022; Strasbourg (F) 2023

Herausgabe mehrsprachiger Dokumentationen
zu den Fachtagungen bzw. zu aktuellen Themen, z.B. über Täter-Opfer-Ausgleich in Belgien und Deutschland oder Empfehlungen für freiwilliges Engagement im Strafvollzug

Vermittlung von Praktika
Praktikum einer ungarischen Jurastudentin in Deutschland und einer deutschen Pädagogikstudentin in Belgien

Wegweisende europäische Empfehlungen zum Thema Engagement Freiwilliger im Strafvollzug:

Wichtige Unterstützerinnen und Unterstützer

Wolfgang Krell
Anne-Marie Klopp
Prof. Günter Rieger
Steffen Schröder
Martin Vinzens
Vaclav Jiricka